Was du mit A1 fahren darfst
A1 erlaubt Leichtkrafträder mit höchstens 125 cm³ Hubraum und höchstens 11 kW Nennleistung. Dazu kommt eine dritte Grenze, die oft übersehen wird: Das Verhältnis von Leistung zu Leermasse darf 0,1 kW je Kilogramm nicht überschreiten.
Außerdem darfst du dreirädrige Kraftfahrzeuge über 50 cm³ oder über 45 km/h fahren, solange sie höchstens 15 kW leisten.
Das deckt praktisch alle 125er ab, die als Einsteigermaschine verkauft werden — und die meisten größeren Roller.
Der Unterschied zu AM
Der offensichtliche Unterschied ist die Leistung: 125 cm³ statt 50, kein Tempolimit bei 45 km/h.
Der weniger offensichtliche ist die Probezeit. Mit A1 beginnt sie zu laufen — bei AM nicht. Wer mit 16 A1 macht, hat die zwei Jahre Probezeit hinter sich, bevor der Autoführerschein überhaupt ansteht.
Ab wann du anfangen kannst
- Fahrerlaubnis frühestens mit
- 16 Jahren
- Ausbildungsbeginn
- ab 15½ Jahren
- Theorieprüfung frühestens
- 3 Monate vor dem 16. Geburtstag
- Praktische Prüfung frühestens
- 1 Monat vor dem Geburtstag
Unterricht und Prüfung
- Grundstoff
- 12 Doppelstunden à 90 Minuten
- mit vorhandener Fahrerlaubnis
- 6 statt 12
- Klassenspezifisch A1
- 4 Doppelstunden (Themen A1 bis A4)
Vorgeschriebene Sonderfahrten
- Überlandfahrten
- 5
- Autobahnfahrten
- 4
- Beleuchtungsfahrten
- 3
Übungsstunden schreibt der Gesetzgeber nicht vor. Beim Motorrad hängt die Zahl stark davon ab, wie schnell Gleichgewicht, Schrägfahrt und Bremsen in Fleisch und Blut übergehen.
Welche Unterlagen wir brauchen
- ein biometrisches Passbild
- einen Sehtest
- eine Bescheinigung über den Erste-Hilfe-Kurs
- eine Kopie deines Ausweises, Vorder- und Rückseite
- bei einer Vorklasse zusätzlich eine Kopie deines Führerscheins
Wie es nach A1 weitergeht
Mit 18 kannst du auf A2 aufstocken. Wie aufwendig das wird, hängt daran, wie lange du A1 schon hast:
- A1 seit weniger als 2 Jahren
- 3 Überland, 2 Autobahn, 1 Beleuchtung
- A1 seit mehr als 2 Jahren
- kein Theorieunterricht, keine Sonderfahrten
Im zweiten Fall bleiben nur Übungsstunden nach Bedarf und die praktische Prüfung. Das ist der Grund, warum es sich lohnt, früh mit A1 anzufangen.
Was es kostet
Zahl steht noch aus
Hier kommt die Preisspanne der Fahrschule hin. Bis sie vorliegt, steht an dieser Stelle bewusst keine Zahl statt einer geschätzten, die niemanden bindet. Platzhalter
Wie lange es dauert
Zahl steht noch aus
Wie lange es dauert, hängt an den Kursterminen und daran, wie viele Übungsstunden du brauchst. Platzhalter
Wer die Ausbildung durchführt
Die praktische Ausbildung führt die Fahrschule durch, mit der BKF.CAMP zusammenarbeitet — BKF.CAMP selbst ist auf Lkw, Bus und die Qualifizierung von Berufsfahrern spezialisiert.
Das sagen wir lieber offen, als dich später damit zu überraschen. Der Anruf landet trotzdem an der richtigen Stelle: Wir sagen dir, wo du für dein Motorrad anfängst.
Häufige Fragen
Darf ich mit A1 auf die Autobahn?
Ja. Die Autobahn ist ab 60 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit erlaubt, und die erreicht jede 125er. Deshalb stehen auch vier Autobahnfahrten in der Ausbildung.
Ist AM in A1 enthalten?
Ja. Wer A1 hat, darf auch alles fahren, was unter AM fällt.
Ich habe schon den Autoführerschein. Was ändert sich?
Der Grundstoff sinkt von 12 auf 6 Doppelstunden. Die vier klassenspezifischen Doppelstunden und die Sonderfahrten bleiben — Motorradfahren ist nun einmal etwas anderes.
Ich spreche nicht perfekt Deutsch. Geht das trotzdem?
Die theoretische Prüfung gibt es in mehreren Sprachen. Sprich uns vorher darauf an, dann klären wir, was in deinem Fall möglich ist.
Die anderen Motorradklassen
Fragen zum Motorradführerschein mit 16?
Ein Anruf klärt, wann der nächste Kurs startet, was du mitbringen musst und was es kostet.
04321 96 333 22 Montag bis Freitag, 8–16 Uhr Hier geht's zur Fahrschule