Welche Klasse brauchst du?
Beim Auto ist die Sache übersichtlicher als beim Lkw. Es gibt genau zwei Fragen:
- Nur das Auto Bis 3,5 Tonnen, Anhänger bis 750 kg — das ist B.
- Mit schwerem Anhänger Anhänger über 750 kg oder Gespann über 3,5 Tonnen — das ist BE.
Dazwischen liegt eine Grauzone, die viele übersehen: Auch mit B darfst du einen Anhänger über 750 kg ziehen — solange die Kombination 3.500 Kilogramm nicht übersteigt. Erst darüber brauchst du BE.
Wird es noch schwerer, endet die Auto-Familie und es beginnt der Lkw-Führerschein.
B und BE im Vergleich
Der Autoführerschein. Höchstens acht Sitzplätze außer dem Fahrersitz. AM und L sind eingeschlossen.
- Ab
- 18 Jahre · 17 mit BF17
- Vorher nötig
- nichts
- Unterricht
- 12 + 2 Doppelstunden
Zugfahrzeug der Klasse B plus Anhänger über 750 kg. Der Anhänger selbst darf bis 3.500 kg wiegen.
- Ab
- 18 Jahre · 17 mit BF17
- Vorher nötig
- Klasse B
- Sonderfahrten
- 3 · 1 · 1
Begleitetes Fahren ab 17
BF17 ist keine eigene Klasse, sondern die Klasse B ein Jahr früher — mit der Auflage, dass eine eingetragene Begleitperson mitfährt. Mit 18 fällt die Auflage weg.
Die Ausbildung darfst du schon mit 16½ Jahren beginnen.
Wer als Begleitperson infrage kommt
- Mindestalter der Begleitperson
- 30 Jahre
- Besitz der Klasse B
- seit mindestens 5 Jahren
- Punkte im Fahreignungsregister
- höchstens 1
Eingetragen werden können mehrere Personen. Dafür brauchen wir von jeder eine Führerscheinkopie und den ausgefüllten BF17-Antrag.
Was für beide Klassen gilt
- Keine Mindestzahl an Übungsstunden. Der Gesetzgeber schreibt keine vor.
- Ausbildungsbeginn ab 17½ — beziehungsweise ab 16½ beim begleiteten Fahren.
- Zwei Jahre Probezeit beim ersten Führerschein.
- AM und L sind eingeschlossen — Roller bis 45 km/h und langsame Zugmaschinen.
- Die Führerscheinkarte gilt 15 Jahre, die Fahrerlaubnis selbst unbefristet.
Was es kostet
Zahl steht noch aus
Hier kommt die Preisspanne der Fahrschule hin. Bis sie vorliegt, steht an dieser Stelle bewusst keine Zahl statt einer geschätzten, die niemanden bindet. Platzhalter
Was den Preis bewegt: die Zahl der Übungsstunden — und die hängt stärker von dir ab als von der Fahrschule.
Wer die Ausbildung durchführt
Die praktische Ausbildung führt die Fahrschule durch, mit der BKF.CAMP zusammenarbeitet — BKF.CAMP selbst ist auf Lkw, Bus und die Qualifizierung von Berufsfahrern spezialisiert.
Das sagen wir lieber offen, als dich später damit zu überraschen. Der Anruf landet trotzdem an der richtigen Stelle: Wir sagen dir, wo du für dein Motorrad anfängst.
Häufige Fragen
Darf ich mit B einen Wohnwagen ziehen?
Oft ja. Entscheidend ist, dass die Kombination aus Auto und Anhänger 3.500 Kilogramm zulässige Gesamtmasse nicht übersteigt. Rechne beide Fahrzeugscheine zusammen — wenn es darüber liegt, brauchst du BE.
Lohnt sich begleitetes Fahren?
Für die Fahrpraxis ja: Ein Jahr begleitet gefahren zu sein, ist mehr Erfahrung als jede Zahl an Übungsstunden. Vorausgesetzt, du hast jemanden, der die Bedingungen erfüllt.
Ist der Sehtest dasselbe wie beim Lkw?
Nein. Für B und BE genügt ein Sehtest beim Optiker. Die Lkw- und Busklassen verlangen ein augenärztliches Zeugnis und ein ärztliches Gutachten — das ist deutlich mehr.
Ich spreche nicht perfekt Deutsch. Geht das trotzdem?
Die theoretische Prüfung gibt es in mehreren Sprachen. Sprich uns vorher darauf an, dann klären wir, was in deinem Fall möglich ist.
Fragen zum Autoführerschein?
Ein Anruf klärt, wann der nächste Kurs startet, was du mitbringen musst und ob begleitetes Fahren für dich infrage kommt.
04321 96 333 22 Montag bis Freitag, 8–16 Uhr Hier geht's zur Fahrschule